Nächster Ausbildungstag in Neumünster:







Die Seminare

Grundsätzlich unterscheiden sich Türöffnungen, die im Rahmen von Feuerwehreinsätzen stattfinden, mit Türöffnungen im zivilen Bereich.

Die entscheidende Frage, wenn wir vor einer geschlossenen Tür stehen, lautet:

Auf den ersten Blick einer Tür lässt sich erkennen, welche Werkzeuge einsetzbar sind und welche nicht. Dafür müssen u.a. folgende Fragen beantwortet werden:

Die Themen für einen Tag:

  • Das Buntbartschloss: Aufbau, Funktionsweise, Benutzung des Dietrichs 
  • Einsatz der Schlüsseldreher für Buntbart- und Chubbschlösser 
  • Einsteckschloss für Profilzylinder: Aufbau und Funktionsweise
  • Aufbau von Profilzylindern 
  • Unterschiede bei Türbeschlägen 
  • Aufbau verschiedener Türen 
  • Klärung der Frage: Wo sitzt überhaupt die Falle? 
  • Die "Drückprobe"
  • Öffnen von nicht abgeschlossenen Türen mittels Fallendraht, Fallenblech und dem Werkzeug für diesen Zweck: die Öffnungskarte 
  • Öffnen von nicht abgeschlossenen Türen mittels Beschlagheber und meinen gelaserten Vierkantmessern
  • Kunststoff- Haustür mit Mehrfachverriegelung
  • Doppelfalz- Holz- Haustür mit Mehrfachverriegelung
  • Öffnen durch den Briefeinwurf 
  • Öffnen von nicht abgeschlossenen, nach außen öffnenden Türen 
  • Abbrechen von Profilzylindern 
  • Ziehen von Profilzylindern mittels ZIEH-Fix® Glocke 
  • Eventuelle Probleme: Schließen ohne Neubauschlüssel 
  • Kippfenster- Öffner: Schlauch/ Plan B/ Kipp- Blitz
  •  Öffnungswerkzeuge für geschlossene Fenster: Fensterbleche

Die Themen können natürlich individuell angepasst werden. In dieser Reihenfolge macht es m. E. am meisten Sinn, um ein Grundverständnis für Türen und Schlösser zu entwickeln. Aus diesen erworbenen Grundkenntnissen kann man dann auf viele mögliche Erscheinungsformen von Türen  Rückschlüsse ziehen. Als Beispiel nenne ich hier die Dietriche für Buntbart- (Zimmertür) und Chubbschlösser.

Im Umgang mit diesen lernt man viel über das Zusammenspiel zwischen dem eigentlichen Schloss, dem Türblatt und der Zarge einer Tür. Wie hört und fühlt es sich an, wenn man schließt? Wie oft kann man welche Tür überhaupt abschliessen? Wann bewegen sich welche Bauteile? Steht die Tür unter Spannung? Wenn ja, wie verändere ich am Besten diesen Umstand, um den Öffnungsvorgang zu vereinfachen? Dies spielt bei vielen Öffnungswerkzeugen eine Rolle.

Das Bewußtsein, daß es verschiedene Türen gibt, die auch ganz andere Bedingungen zur Öffnung bieten, muß oft erstmal entwickelt werden.
Also der Grundgedanke, mit dem der einzelne an eine Türöffnung herangeht, spielt eine große Rolle.

Ein Hinweis

Jeder Teilnehmer bringt bitte seinen Dienstausweis und Personalausweis mit. Vor Beginn des Seminars bestätigt jeder Teilnehmer schriftlich, die erworbenen Kenntnisse nur für dienstliche Zwecke im Rahmen der Feuerwehr zu nutzen.